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Haare gut alles gut

Lernen Sie Ihren Schopf kennen und lieben

Viele Menschen fühlen sich erst wohl, wenn sie mit ihren Haaren im Reinen sind: Wenn diese locker fallen, sich angenehm anfühlen, glänzen, gut sitzen, Vitalität und Schönheit ausstrahlen und ihren Typ wiedergeben. Umgekehrt beginnt bei vielen jeden Morgen der Kampf vor dem Spiegel, weil die Haare nicht so wollen, wie sie es sich wünschen. Tatsächlich ist es gar nicht so schwer, Frieden mit seinem Haar zu schließen, wenn man einfach ein bisschen mehr darüber weiß und die Zusammenhänge zwischen Seele, Mensch, Haut und Haar erkennt. Das lässt sich lernen und erfahren in jedem Lebensabschnitt. Hier Erkenntnisse und Tipps einer Haarpraktikerin.

Weniger ist Mehr

Produkte sollten natürlich und auf den Menschen und sein Haar abgestimmt sein. Da ist weniger oft mehr, denn ein Zuviel überfordert die Haare und enttäuscht den Menschen, weil er nicht den Lohn für seinen zeitlichen und finanziellen Aufwand erhält. Das tägliche Bürsten und ein natürliches Shampoo reichen aus.

Energetischer Schnitt

Wenn Haare natürlich fallen, auf Wuchsrichtung, Wirbel und Beschaffenheit beim Schnitt eingegangen wird, hat der morgendliche Kampf vor dem Spiegel ein Ende. Es hat einen Sinn, wie Haare wachsen und fallen, wie sie beschaffen sind. Dahinter verbirgt sich eine Geschichte, die jeder und jede Einzelne erkennen kann. Ein energetischer Schnitt unterstreicht die Persönlichkeit, den individuellen Typ und ahmt nicht irgendwelche Trends oder vom Hintergrund her völlig anderer Menschen nach. So ist beispielsweise das Kronenchakra auf dem Kopf eine der intimsten Stellen und sollte liebevoll und sorgfältig im Schnitt eingebunden werden. In Seminaren für Haar, Haut und Mensch lässt sich lernen, warum Haare welche Richtung nehmen und was sich dahinter verbirgt. Wer viel Wert auf eine immer perfekt sitzende Frisur legt, der Wind und Bewegung nichts anhaben dürfen oder seine Haare in eine „unnatürliche“ Richtung kämmt bzw. zwingt, will etwas anderes als er zur Zeit lebt. Auch dies ist ein wichtiges Signal, das mit Unterstützung eines Haarpraktikers liebevoll angesehen und erkannt werden kann.

Natürliche Farben

Eine völlige Abkehr von der ursprünglichen Farbe bedeutet auch immer ein Abwenden von sich selbst und der Farbkomposition, die uns die Natur für diesen Lebensabschnitt zugedacht hat. Mit Zwischenlösungen spielen, natürliche Pflanzenfarben unterstreichen den Typ, sorgen für Frische, Lebendigkeit und Veränderung. Transparente Strähnen mit einem leicht veränderten Farbton sind sanft und schmeichelnd. Die Haarfarbe verändert sich im Lauf eines Lebens, wird dunkler oder heller. Dies hat mit den Erfahrungen zu tun, die ein Mensch macht: So sind beispielsweise Hellblonde sehr empfindsam, sie grenzen sich stark ab und wirken kühl, häufig dunkelt das Haar später nach.. Menschen mit dunklen Haaren verfügen über einen besseren Selbstschutz und werden im Verlauf des Lebens oft heller. Rot steht für interessante Persönlichkeiten. Die modische Farbe, die jemand für sich wählt, weist, wenn sie stark von der natürlichen abweicht, auf aktuelle Themen hin.

Antworten auf die wichtigsten Fragen in der täglichen Haarpraxis

  • Bei kraftlosem, mattem Haar ist es an der Zeit, das Lebensbewusstsein wieder zu stärken und sich, wenn nötig, Hilfe zu holen. Es kann wieder Glanz in das Leben (und Haar) gebracht werden, indem man den Augenblick genießt und sich aussöhnt mit dem, was ist, Freude im Alltag erlebt und sich, wann immer möglich, während des Tages mit schönen Dingen beschäftigt
  • Fettige Kopfhaut und Haare stellen für viele Menschen ein Problem dar. Zur Pubertät gehören sie aufgrund der Hormonumstellung dazu, danach sollten sie aber kein Thema mehr sein. Häufig steht dahinter die Angst, zu kurz zu kommen oder eine Opferhaltung. Es ist dann wichtig, liebevoll mit sich und anderen umzugehen. Außerdem sollten die Haare so gewaschen werden, dass sich die Talgdrüsen beruhigen und der Talg besser abfließt. Wichtig: Das Haar nicht so häufig waschen.
  • Unter elektrisch aufgeladenen Haaren leiden Menschen, die unter Spannung stehen, einiges aushalten, ohne es abzuleiten. Hier helfen gezielte Körperarbeit (Ausleiten der Energien) und beruhigende und ausgleichende Meditationen.
  • Schuppenflechte weist auf eine Übersäuerung hin. Jemand legt sich einen „Panzer“ zu, die Haut dient zur Abgrenzung. Zu fragen ist nach der Fähigkeit, Grenzen zu ziehen und zu überschreiten. Weniger ist oft mehr. Ausgleichend wirken Nahrungsmittel, die wachsen.
  • Haarausfall: Was oder wer ist verloren? Ursachen können auch stoffliche Übersäuerung (zuviel Schokolade, Nikotin, Kaffee) und nichtstoffliche Belastungen wie Stress, Ärger, innere Unruhe sein. Wie viel Schutz Haare bieten können, sieht man bei Frauen und Männern, die ihre Haare verloren haben. Immer mehr Menschen haben den Mut, sich so zu zeigen und dafür meine Bewunderung. – Die Mode, eine Glatze zu tragen, hat viel mit sich zeigen zu tun, offensichtlich möchten sich viele Menschen zeigen. Der Kopf ist eine unserer intimsten und persönlichsten Stellen, die normalerweise nur vom Partner, einem Arzt oder Friseur berührt werden dürfen. Im Kloster ist es üblich, sich eine Glatze schneiden zu lassen. Der spirituelle Hintergrund dazu: Haare sind auch Symbol von Stärke und Ausdruck sexueller Energie oder Kraft. Sie treten hier nicht in Erscheinung, um wahrhaftig zu leben.
  • Haarspliss ist die Fortsetzung von trockenem Haar und weist auch hin auf gespalten sein. Stressreduzierung und Nahrungsumstellung sind angebracht, um Mangelerscheinungen zu vermeiden.
  • Kontakt zum Haar: Immer wieder haben Menschen keinen Zugang mehr zu ihren Haaren, sie wissen nicht mehr, wie sich natürliches Haar anfühlt und welche Bereicherung es ist, die eigene Haarpracht wieder zu entdecken. Den Weg dorthin zeigen VisualisierungsÜbungen und Fantasiereisen. Denn an den Haaren hängt der ganze Mensch.
  • Schuppen, Jucken & Co.: Das deutet darauf hin, dass Sie innerlich aus dem Gleichgewicht geraten sind. Ursachen können sein: Stress, schlechte Ernähung oder falsche Pflege. Diese Zeichen erkennen, deuten und mit den richtigen Maßnahmen wieder in Balance zu kommen, auch das können Sie lernen.
  • Wechseljahre: Zeit der Reife und besonderen Pflege für Haar und Haut. Wenn es früher ausreichte, mehr zu trinken, wenn die Haare trocken wurden, ist es nun wichtig, die Ernährung so umzustellen, dass der Körper „im Saft“ bleibt durch wirkliche LEBENSmittel.
  • Graue Haare sind ein sichtbares Zeichen für Weiss-heit. Sie wachsen am schnellsten an den Kopfstellen, deren Themen Sie selbst sehr anstrengen, oder die berühmten grauen Schläfen bei Männer oft ein Thema, das mit Wohnen und Bauen zu tun hat (Ist das Nest gut genug? Leiste ich genug?). Menschen, die reflektiert sind, bestätigen immer wieder, im Außen ihren „Mann“ stehen zu können. Bei Frauen beginnen die Haare oft an der Stirn grau zu werden, was auf Beziehungsthemen hindeutet, die einfach Kraft kosten. Der Körper zieht die Energien und Mineralstoffe aus dem Körper da, wo er sie am wenigsten braucht. Am Kopf sind, genau wie am Fuß, Reflexzonen zu beobachten.

Die Haare eines Menschen sind so einzigartig wie der Mensch selbst. Und so unterschiedlich sind auch die Themen, die für ihn gerade anstehen: Stärke, Spannkraft, Farbe, generell die Beschaffenheit und wie der Einzelne damit umgeht, sagen viel über ihn aus. Vieles läuft unterschwellig ab und stellt eine Botschaft dar. Diese kann mit fachkundiger, liebevoller Hilfe entschlüsselt und bearbeitet werden.

So lernen wir unseren Schopf kennen und lieben!

Ingrid Theißen,
Haarpraktikerin
0221-589 19 199,
www.biofriseurin.de
haarpraxis@biorfriseurin.de

 

Quelle: BALANCE 3/2007

 

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