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Die Vogelmiere

Alles, nur kein Unkraut

Die Vogelmiere – lat. Stellaria media – ist ein weit verzweigtes Nelkengewächs, das so manchen Gärtner zur Verzweiflung bringen kann. Dabei hat sie wichtige Aufgaben. Sie hilft, vor Bodenerosionen zu schützen, bildet Nahrungsgrundlage für Vögel, Nager und Co., gilt als Wildkraut, welches in der heimischen Küche Verwendung findet und hat eine heilende Wirkung.

Die Vogelmiere blüht ganzjährig und steht somit jederzeit für Salate, Suppen oder Kräuterquark zur Verfügung. Ihre Inhaltsstoffe regen den Stoffwechsel an und fördern die Verdauung. Mangelerscheinungen werden ausgeglichen und Frühjahrskuren unterstützt. Als Tee genossen wirkt die Vogelmiere Harn treibend und lindernd bei Rheuma und Gicht. Auch bei Entzündungen der Atemwege kann man den Tee trinken. Er wirkt schleimlösend und hilft gegen Husten und Bronchitis. Äußerlich als Waschung, Umschlag oder Bad kann der Tee bei vielen Hauterkrankungen Hilfe leisten. Bei Juckreiz, Ekzemen und sogar bei Schuppenflechte findet die Vogelmiere Anwendung. Auch schlecht heilende Wunden, Geschwüre und Abszesse können mit Vogelmiere-Umschlägen behandelt werden.

Pfarrer Kneipp empfahl die Vogelmiere gegen Hämorrhoiden, Lungenleiden und Verschleimungen der Nieren und Blase. Ein wahrer Energiemix, der den Namen Un-Kraut wirklich nicht verdient.

Stephanie Rosen
www.meine-heile-welt.de

 

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