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Giersch

Des einen Freud ... des anderen Leid

Von vielen Hobbygärtnern als lästiges Un-Kraut verschrien, kennen nur wenige die Vielseitigkeit des Giersch. Seine volkstümlichen Namen weisen zum Teil auf die Heilwirkung hin: Zipperleinkraut, Geißfuß, Podagrakraut oder auch Gichtkraut. In der Heilkunde nennt man die rot angeschwollene und schrecklich schmerzende Zehe bei einem Gichtanfall auch „Podagra“. Im 17. Jahrhundert wurde der Pflanze bereits eine Heilwirkung bei Gicht nachgesagt. Im 19. Jahrhundert wurde auch bei Arthrose und Ischias Gierschtee angeraten. Pfarrer Künzle schätzte die Pflanze gegen Zahnschmerzen, Krampfadern, Husten und Verstopfung. Giersch wirkt reinigend, entzündungshemmend, harntreibend, abführend, harnsäurelösend, antirheumatisch, entwässernd, verdauungsanregend und beruhigend. Sie soll Schlaganfällen entgegenwirken, bei Blasenentzündung Linderung verschaffen, Skorbut vorbeugen sowie ausheilen, rheumatische Beschwerden lindern, Übergewicht abbauen und vor allem der Gicht zu Leibe rücken. Als Tee genossen und äußerlich als Umschlag können die Blätter frisch oder getrocknet angewendet werden. Die Wurzeln sollten im Frühjahr und im Herbst, die Früchte im Juli bis August gesammelt und getrocknet werden. Frischen Giersch kann man auch hervorragend in der Küche anwenden. Ob als Pesto, im Salat, als Gemüse oder Suppe. Er enthält viele wichtige Vitamine, Mineralien und Spurenelemente. Schöne Rezepte dazu findet man im Internet. Guten Appetit!


Stephanie Rosen

www.meine-heile-welt.de



 

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