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Vogelbeeren

giftig oder nicht?

Die Eberesche (Sorbus Aucuparia) wird auch Vogelbeere genannt und steht hierzulande in dem Ruf, giftig zu sein. Von den leuchtend orange farbenen Früchten, die von Juli bis in den Oktober hinein geerntet werden können, kann man 5 - 8 Beeren täglich roh verzehren. In dieser Menge sind sie nicht giftig, jedoch sehr bitter. Erst durch Kochen oder Einfrieren lässt der bittere Geschmack nach. Ihr hoher Gehalt an Vitamin C (100 mg Vitamin C auf 100 g Beeren), Provitamin A, Bitter- und Gerbstoffen macht die Früchte der Eberesche für die Heilkunde interessant. Zu Saft, Marmelade oder Gelee verarbeitet, büßen sie zwar an Inhaltsstoffen ein, schmecken aber auch nicht mehr so bitter. Selbst der verbleibende Anteil an Vitamin C ist höher, als in manchen Obstsorten.
Die Vogelbeere trägt zu Recht den Beinamen „nordische Zitrone“ und beugt Erkältungen vor. Ihre Gerb- und Bitterstoffe helfen bei Magen- und Darm-Erkrankungen. Als Tee genossen helfen die getrockneten Beeren bei Gallenproblemen, Durchfall, Verstopfung, Völlegefühl und sonstigen Verdauungs- sowie Leberproblemen.
Bei Bronchitiden und Lungenentzündungen verwendet man den frisch gepressten Saft mit Honig. Die Eberesche wirkt zudem harntreibend und steigert das Immunsystem. Unsere Vorfahren sprachen ihr die Kraft von 9 Mahlzeiten zu. Die mährische Vogelbeere enthält weniger Bitterstoffe und ist an ihren braunvioletten Blättern in der Herbstfärbung zu erkennen. Leckere Rezepte finden sich im Netz.

Guten Appetit!

Stephanie Rosen
www.meine-heile-welt.de








 

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Heft 4/2016
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