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Sterbebegleitung für Tiere

Das Leben unserer vierbeinigen Freunde ist meist kürzer als unser eigenes, sodass wir uns früher oder später mit dem Tod auseinander setzen müssen. In der Praxis werden mir oft Tiere vorgestellt, die schulmedizinisch „austherapiert“ sind. In einigen Fällen kann die Naturheilkunde wahre Wunder und sogar eine teilweise oder vollständige Genesung bewirken. In anderen Fällen sind auch der Naturheilkunde Grenzen gesetzt. Aber auch am Ende eines Lebensweges können wir jedoch mit Homöopathie, Bachblüten und Co. den Tieren hilfreich zur Seite stehen und den Weg ins Licht auf sanfte Art erleichtern.

Lebensenergie

Der Unterschied zwischen Leben und Tod ist eine Energie, die den Körper in Gang hält. Vergleichbar mit dem Kraftstoff für einen Automotor. Dieser „Kraftstoff“ ist die so genannte Lebensenergie. Sie gilt es zu aktivieren, um eine Gesundung des Körpers zu erreichen. Ist sie aber aufgebraucht, können auch die verschiedensten Heilmethoden die Gesundung nicht mehr herbeiführen. Um festzustellen, wie viel Lebensenergie beim Tier vorhanden ist, benötige ich unterschiedliche Informationen.
Unter Einbeziehung der Diagnosen, die der Tierarzt gestellt hat, der Untersuchung direkt am Tier und dem Gespräch mit dem Tierbesitzer kann ich in etwa erkennen, ob der Organismus noch reaktionsfähig auf naturheilkundliche Arzneien ist oder hier die aktive Sterbebegleitung in Betracht gezogen werden soll. Mir stehen nun verschiedene Methoden zur Verfügung, das Tier sanft bis zum Tod zu begleiten und gleichzeitig den Menschen psychologisch aufzufangen und ihn aktiv in den Sterbeprozess mit einzubinden.

Aufklärung

Viele Tierhalter sind unsicher, ob weitere Behandlungsversuche möglich sind oder das Tier nicht besser von „seinen Qualen erlöst werden soll“. Dahinter verbirgt sich nicht selten die Angst vor einer „falschen“ Entscheidung. Die Verantwortung wird häufig dem Tierarzt übertragen oder dieser übernimmt sie von sich aus. Doch was ist, wenn in diesem Moment Zweifel aufkommen? Ich schlage den Tierhaltern vor, dem Tier die Entscheidung zu überlassen. Die Verbindung zwischen Tier und seinem Menschen ist so eng, dass er genau spürt, ob das Tier medizinische Hilfe zum Sterben braucht und wann der richtige Zeitpunkt gegeben ist.
Des Weiteren erkläre ich dem Tierhalter, dass er durch Festhalten (z.B. wegen Verlustangst oder Angst vor allein Sein) das Tier ggf. daran hindert zu gehen. Ich empfehle ihm, sich in den nächsten (entscheidenden) Stunden/Tagen sehr viel Zeit für sein Tier zu nehmen. Er sollte es oft berühren, wenn es Berührung möchte, mit ihm reden, wenn es Ansprache mag und ihm für die schöne gemeinsame Zeit und die vielen schönen Erlebnisse danken. Dann sollte er verbal äußern, dass es gehen kann, wenn es sein Wille ist. Glaubt der Tierbesitzer an Reinkarnation, empfehle ich, das Tier erneut zu sich, in einem neuen Körper, einzuladen. Das erleichtert Beiden den Abschied.

Homöopathie

Mit Arsenicum album steht uns ein Mittel aus der Homöopathie zur Verfügung, das dem Tier die Todesangst nimmt. Die Sauerstoffversorgung des Gehirns wird unterstützt, der Appetit ggf. wieder angeregt. Entweder bewirkt es eine Umstimmung und der Organismus ist wieder bereit, auf weitere Unterstützungen durch Arzneimittel zu reagieren oder der Kräfteverfall schreitet zügiger voran und die zunehmende Apathie zeigt deutlich, welchen Weg das Tier gehen möchte. Arsenicum album hilft der Seele, den Körper und somit das irdische Leben los zu lassen.

Bach-Blüten

Rescue-Tropfen nehmen Tier und Tierhalter die Panik und helfen, einen klaren Kopf zu behalten anstatt sich in Ängsten zu verlieren. Gorse, Sweet Chestnut und Walnut helfen, die Angst vor dem Tod zu nehmen und eine Entscheidung zu treffen.

Reiki

Reiki sorgt für Entspannung und Schmerzen werden gelindert. Es entsteht eine engere energetische Verbindung und das Erspüren des letzten Willens wird gefördert. Sie werden spüren, ob das Tier diese Form der Energieübertragung möchte.

Meditation

Tiere haben m. E. ganz besondere Aufgaben bei uns Menschen. Sie heilen uns durch Spiegeln unserer Gefühle. Sie zeigen uns, wo wir Gefühle unterdrücken, etwas nicht ausleben oder uns in unserem Denken und Handeln begrenzen. Sie lehren uns, unseren Gefühlen Ausdruck zu verleihen und vor allem im Hier und Jetzt zu sein. Durch Meditation hat das Tier die Möglichkeit, seinem Menschen eine Botschaft zu vermitteln. Setzen Sie sich ruhig neben Ihr Tier, streicheln es und konzentrieren sich mit geschlossenen Augen auf das Tier. Fragen Sie es stumm, welche Botschaft es für Sie hat und warten ab, was passiert. In einigen Patientenbesitzern tauchten Worte oder Sätze auf, manche spürten ein Gefühl von Frieden, Dankbarkeit und Liebe und andere wiederum erhielten Botschaften in Form von Bildern.
Durch die hier beschriebenen Möglichkeiten kann der Mensch aktiv den Prozess der Loslösung begleiten. Einige Tierhalter sprachen anschließend von einer außergewöhnlichen Erfahrung, die sie dadurch erleben durften. Damit Sie später Zeit für die Trauer haben, empfehle ich, sich noch zu Lebzeiten des Tieres Gedanken zu machen, was nach dessen Tod mit seinem Körper geschehen soll. Da nicht jeder sein Tier im Garten begraben kann, helfen u.a. Tierbestattungsunternehmen und informieren über die verschiedenen Möglichkeiten.

Stephanie Rosen,
Tierheilpraktikern

Info und Kontakt:

Tel. 0 24 52 - 95 73 515
www.meine-heile-welt.de








 

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