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Oktober/November 2013

 

Neues Sturm-Tief

Die kosmische Wetterlage beherrscht weiter das Uranus-Pluto-Quadrat, das am 1.11. zum 4. Mal exakt wird und großen Veränderungsdruck anzeigt. Bis 2015 dauert die Zeit plötzlicher Umwälzungen und tiefer Krisen. Auf kollektiver Ebene zeigt sie sich z.B. in Umbrüchen in Ägypten oder Syrien, doch auch jeder Einzelne kann „Stirb- und Werde“-Prozesse durchlaufen. Wenn wir lernen, derart intensive Energien konstruktiv zu nutzen, könnten wir daraus hervorgehen wie der Phönix aus der Asche seines alten Nestes.
Als hilfreich mag sich erweisen, dass Kleinplanet Chiron in harmonischem Winkel zu Pluto und Saturn steht. Ein passendes Bild dafür wäre die Einweihung des Schamanen: eine Grenzerfahrung führt uns die eigene Verletztlichkeit oder Sterblichkeit vor Augen, doch das Bestehen dieser inneren Prüfung kann neue Heilkräfte in uns freisetzen.

Die Troika: Uranus-Pluto-Chiron

Das Dreigespann wird durch schnellere Planeten immer wieder auf Trab gebracht, z.B. richtet das Spotlight der Sonne Anfang und Ende Oktober sowie Mitte November den Fokus auf diese Thematik. Der Neumond vom 5.10. findet exakt gegenüber von Uranus statt – leicht kann dann ein Funke die Ladung hoch gehen lassen. Ende Oktober feuert der Mars die Troika an, erhöht Tempo und Spannung. Da es hitzig zugehen kann, ist rund um den 1.11. besondere Vorsicht geboten. Venus greift dem Dreigespann Uranus-Pluto-Chiron um den 15.10. und den 15.11. in die Zügel; dann wird es für unsere inneren oder materiellen Werte und sowie in Beziehungen „spannend“ – auch hier kann es zu plötzlichen Veränderungen kommen.

Skorpionische Zeiten

Vom 23.10.-22.11. liegt der Planeten-Schwerpunkt im fixen Wasser-Zeichen Skorpion. Dessen Motto lautet: Ganz oder gar nicht – bis zur bitteren Neige in tiefste Tiefen eintauchen. Besonders spürbar wird das Thema „Stirb und Werde“ mit der Sonnenfinsternis am 3.11., wenn zu Neumond vier Planeten am Mondknoten im Skorpion stehen: Sonne (Bewusstsein, Handeln), Mond (Empfinden, Gefühl), Merkur (Denken, Verarbeiten, Ausdruck) und Saturn (Autorität, Ausdauer, Disziplin).

Festhalten oder Loslassen?

Die Mondknoten als Schnittpunkte von Sonnen- und Mondbahn zeigen an, welche Gegenpole integriert werden sollen: derzeit geht es um Werte im weitesten Sinne. Stier wird geprägt vom Greifen nach Sicherheit und Besitz, Skorpion dagegen vom Festhalten (wollen) und Loslassen (müssen) dessen, woran wir uns äußerlich oder innerlich zu sehr binden.

Zwischen-Hoch

Die Venus hält sich vom 7.10.-5.11. im Schützen auf; in der Zeit könnte sich eine optimistische, von mehr Lebensfreude geprägte Stimmung ergeben, bevor der Wechsel der Venus in den Steinbock eine nüchternere und realistischere Haltung nahelegt – zumal die Sonne am 6.11. Saturn begegnet und klare Fakten und Strukturen in unseren Fokus rückt. Vom 21.10. bis 10.11. ist Merkur rückläufig, was mit Kommunikations-Knoten, Verzögerungen und Reibungsverlusten einher gehen könnte.

Licht am Ende des Tunnels?

Der Mars wechselt am 15.10. aus dem Feuerzeichen Löwe ins Erdzeichen Jungfrau – damit wird aus dynamisch-kreativem Durchsetzungswillen und Tatendrang eher bescheidene Arbeit am Detail in kleinen Schritten.
Am 22.11. wandert die Sonne in den Schützen und lenkt den Blick aus skorpionischen Abgründen wieder auf den weiten Horizont, auf neue Visionen, Ideen und Möglichkeiten – denn neue „Lichtblicke“ können wir nach „Sturm-Tiefs“ gut gebrauchen.

Info/Kontakt:

Kerstin-Yamuna Becker
geprüfte Astrologin DAV
www.astrophoenix.de/author/yamuna/
astrologie-als-weg@hotmail.de
Neuss, Tel. 0 21 31 - 84 07 20








 

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