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DAS VEILCHEN

(Viola odorata)

Nicht nur Johann Wolfgang von Goethe verehrte das duftende kleine Pflänzchen. Im Altertum wurden Veilchenkränze zu Ritualen getragen. Auch die Naturheilkunde verwendet das im März bis April blühende Kraut, die Wurzeln und im Herbst die Samen, um Tees gegen Husten, Keuchhusten und Bronchitis zu bereiten.
Durch seine Schweiß treibende Wirkung wird es auch gern bei fiebrigen Erkältungen eingesetzt. Es hat ebenso eine beruhigende und entspannende Wirkung, sodass es bei leichten Schlafstörungen und Nervosität angewendet werden kann. Die Veilchenwurzel ist vielen Müttern als Kaumaterial ihrer zahnenden Babys bekannt. Äußerlich angewendet hilft es bei Hautentzündungen oder auch zum Einreiben bei Rheuma und Gicht. Es hat eine blutreinigende und harntreibende Wirkung. Hippokrates soll das Veilchen u.a. bei Sehstörungen, Kopfschmerzen und Melancholie eingesetzt haben. Hildegard von Bingen empfahl Veilchentee bei Brustentzündung, Zysten und gutartigen Tumoren in der Brust. In der Kosmetik hilft Veilchenwasser, das Hautbild in der Pubertät sanft zu verbessern. Eine Salbe mit Veilchenextrakten hilft u.a. bei Narben. Das Veilchen ist an schattigen Wiesen, Zäunen, Hecken und Waldrändern zu finden.

Stephanie Rosen-Strauch
www.meine-heile-welt.de


 

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Heft 4/2016
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