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Hirtentäschel (Capsella bursa pastoris)

Unscheinbar und doch so wirksam!

Carl von Linné (1707-1778), Naturforscher in Schweden, gab der Pflanze ihren Namen, da die Samenkapseln so aussahen, wie die Taschen der früheren Hirten. Sie wächst oft unscheinbar an Äckern, Wiesen und in Gärten und gedeiht auch auf mageren Böden. Sie hat die bemerkenswerte Eigenschaft, Blutungen zu stillen und wird vor allem in der Frauenheilkunde als Tee eingesetzt. Hirtentäschel hilft bei zu starken und langen Menstruationsblutungen, nach Geburten zur Rückbildung der Gebärmutter sowie bei Endometriose. Jedoch Vorsicht in der Schwangerschaft: Hirtentäschel hat auch Wehen fördernde Eigenschaften! Es reguliert den Blutdruck und soll auch gegen Arteriosklerose helfen. Durch seine blutreinigende Eigenschaft wirkt es gegen Rheuma und Gicht. Bei Ekzemen und Wunden kann Hirtentäschel als Tee innerlich und das zermahlende Kraut äußerlich als Umschlag angewendet werden. Geerntet werden die Blüten, die Blätter und die Wurzeln von Ende April bis Anfang Juli. Mit der Wurzel auszupfen, leicht abklopfen und gebündelt an einem schattigen Platz zum Trocknen aufhängen. Auch als frischer Belag für ein schmackhaftes Butterbrot eignen sich die die Früchte des Hirtentäschels. Sie sind nahrhaft und schmecken nussähnlich.

Stephanie Rosen-Strauch
www.meine-heile-welt.de




 

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