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Schöllkraut (Chelidonium majus)

Kleines Kraut – große Wirkung!

Das Schöllkraut begleitet wie Brennnessel, Wegerich oder Holunder den Menschen schon seit Jahrhunderten. Es bevorzugt die Nähe von menschlichen Wohnungen, Wegrändern und Zäunen. Im Mittelalter wurden seine goldgelben Blüten bei der Suche der Alchemisten nach dem Stein der Weisen eingesetzt. Medizinisch wurde die Pflanze bereits in der Antike genutzt. Heute wissenschaftlich bestätigt zeigt sie gute Wirkung bei Gallenblasen- und Gallenwegsinfektionen, insbesondere wenn diese mit krampfartigen Schmerzen einhergehen. Schöllkraut beeinflusst das Herz-Kreislauf-System mit einer leichten Anhebung des Blutdrucks. Beobachtet wurden auch eine antimikrobielle Eigenschaft bei multiresistenten Enterokokken und Staphylokokken. Geerntet wird das Kraut im April/Mai und September/Oktober. Vielen ist das Schöllkraut als Warzenkraut bekannt. Den gelb-orangenen Milchsaft direkt auf die Warzen tropfen und einwirken lassen. Ggf. ein paar Tage wiederholen. In der Volksmedizin wurde der Milchsaft gänzlich eingesetzt bei Hauterkrankungen, insbesondere der Krätze. Schwangere Frauen, stillende Mütter sowie Kinder unter 12 Jahren sollten Vorsicht bei der Anwendung walten lassen. Schöllkraut ist auch als Tinktur und homöopathisch als Chelidonium majus erhältlich und anwendbar.

Stephanie Rosen-Strauch
www.tierheilpraxis-heinsberg.de

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Heft 4/2016
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