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Barbarakraut

(Barbarea vulgaris)

Die heilige Barbara ist die Schutzpatronin der Bergleute, Kanoniere und Steinbrucharbeiter. Der Barbaratag ist der 4. Dezember. Bis zu diesem Tag kann man meistens auch das nach ihr benannte Heilkraut auf Wiesen, Schuttplätzen, Bahndämmen, Uferböschungen oder verlassenen Grundstücken finden. Es wächst ganzjährig und enthält neben ätherischen Ölen, Senfölglykosiden und Bitterstoffen auch viel Vitamin C, so dass die Blätter einen vitaminreichen Wintersalat bereichern können.
Die Keimlinge und Sprossen schmecken ähnlich scharf wie gewöhnliche Kresse. Deshalb wird sie auch Winterkresse genannt. Ihre Inhaltsstoffe schützen vor Erkältungen, wirken blutreinigend, Stoffwechsel- und verdauungsfördernd sowie wundheilend. Frische Blätter können auch als Tee genossen werden. Getrocknete Blätter verlieren ihre Heilwirkung. Eine Tinktur wird aus den Samen, die im 2. Jahr reichlich vorhanden sind, erstellt. Diese gilt als harntreibend und unterstützt somit Nieren, Blase sowie die ableitenden Harnwege. In der Küche findet das Barbarakraut neben der frischen Salatvariante auch als Spinatgemüse oder Pesto Verwendung. Verwechselt werden kann das Barbarakraut mit dem ungiftigen Raps. Der Raps hat einzelne Blütenstände, das Barbarakraut mehrere. Gesammelt werden die Blattrosen von September bis März.

Stephanie Rosen-Strauch
www.tierheilpraxis-heinsberg.de


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Heft 4/2016
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