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Kleinblütiges Weidenröschen

Epilobium parviflorum

Das Weidenröschen, auch Antonskraut oder Feuerkraut genannt, ist ein Nachtkerzengewächs, das in Auwälder, im Gebüsch, an Bachrändern und Schutthalden in Mitteleuropa vorkommt. Es blüht von Juni bis September. Maria Treben machte es in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts als „Männerkraut“ populär, da sie die Heilwirkung der Pflanze vor allem bei Prostataerkrankungen anpries. Dazu gehören Prostatavergrößerungen und -entzündungen sowie eine im Tierversuch nachgewiesene Tummorhemmung bei Prostatakrebs. Durch seine antimikrobielle Wirkung wird es als Tee bei Candida albicans, Staphylococcus albus und Staphylococcus aureus angewendet. Seine harntreibende Wirkung hilft bei Blasen- und Nierenerkrankungen sowie Nieren-unterfunktionen.
Weitere volksheilkundliche Anwendungsgebiete sind Magen- und Darmentzündungen, rektale Blutungen, Menstruationsbeschwerden und Läsionen der Mundschleimhaut. Äußerlich wird es zur Wundheilung und als Salbe bei Hautkrankheiten bei Kindern eingesetzt. Verwendet werden das Kraut und die Blüten von Juni bis August.
Das Weidenröschen enthält sehr viel Vitamin C und kann von Mai bis Juli den Wildkräutersalat bereichern. Es schmeckt leicht säuerlich. Die Stengel können roh als Gemüse, wie Spargel zubereitet werden.

Stephanie Rosen-Strauch
www.tierheilpraxis-heinsberg.de


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