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Moderne Traumatherapie

Im Team mit Gehirn und Nervensystem
Schulstress, Beziehungsstress, Stress bei der Arbeit, Stress durch Überforderung, Stress durch Arbeitslosigkeit, Stress durch Mobbing, Stress durch Termindruck, Stress durch zu hohe Erwartungen… die Liste könnte endlos fortgesetzt werden. Es gibt wohl kaum jemanden, der sie nicht durch ein persönliches Stress-Thema ergänzen könnte. Ein großer Stressfaktor kann aber auch ein Trauma sein. Dieser wird häufig nicht erkannt oder ignoriert, meist aus Unwissenheit oder Angst.

Stress: Krankheitsursache Nr. 1

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge stellt Stress eine der Hauptursachen für die meisten Erkrankungen dar, und das sowohl auf der körperlichen als auch auf der psychischen Ebene.
Als soziale Wesen sind wir permanent einer Flut von Eindrücken ausgeliefert, die wir nicht bewältigen könnten, hätten wir kein Gehirn und kein vegetatives Nervensystem, die wie Filter wirken. Das menschliche Gehirn fungiert als eine Art Hauptscanner für alle Reize, die von außen, aber auch aus unserem Inneren in Form von Gedanken und Gefühlen auf uns einströmen. Unser Gehirn und Nervensystem reagieren unablässig auf jeglichen Einfluss und tauschen Information in Form von elektrischen Signalen und Botenstoffen wie Hormonen und Neurotransmittern untereinander aus. Hierbei ist es wichtig zu wissen, dass die Vorgänge weder im Gehirn noch im vegetativen Nervensystem willentlich beeinflusst werden können!

Gehirn und Nervensystem

Machen wir einen kleinen Exkurs in die Landschaft unseres Gehirns und unseres Nervensystems. Obwohl etwas reduziert dargestellt, hilft er dabei, uns selbst und andere besser zu verstehen: Unser Gehirn besteht im Wesentlichen aus 3 Hauptregionen. Über einen Teil davon verfügen sowohl wir Menschen als auch alle Tiergattungen: das Stammhirn. Es befindet sich am Ende der Wirbelsäule in der unteren Mitte des Schädels, regelt alle grundlegenden Körperfunktionen wie Atmung und Herzschlag und sorgt für unser Überleben. Selbst Frösche oder Schlangen haben ein Stammhirn, sogar die Dinosaurier hatten schon eines. Deshalb spricht man auch gern vom Reptiliengehirn. Das Stammhirn tritt immer dann in Aktion, wenn eine Situation als lebensbedrohlich wahrgenommen wird. Er kennt nur drei Überlebensstrategien und setzt sie unerbittlich, unter anderem durch Muskelreaktionen durch: Kampf, Flucht oder Erstarren (sich tot stellen).
Eine weitere Hirnregion, die in der mittleren Hirnschicht liegt, ist das limbische System, auch Säugetiergehirn genannt. Hier werden Botschaften aus allen Körperzellen sowie Emotionen wahrgenommen und grob eingeordnet. Im dritten Teil unseres Gehirns, Großhirnrinde oder Neocortex genannt, ist die Fähigkeit des Denkens und der Wahrnehmung dessen, was wir überhaupt denken und fühlen beheimatet.
Die drei Gehirnteile sind in einem Ausmaß miteinander vernetzt, das sich jeglicher Vorstellungskraft entzieht. Bis zu 200.000 Vernetzungsfäden (Dendriten) gibt es pro Zelle mit der Nachbarzelle! Die Dendriten sind über die sogenannten Synapsen sowohl untereinander als auch mit Körperzellen verbunden. Laut neuesten Forschungen gibt es über 100 Billionen Synapsen allein im Gehirn (das ist eine 1 mit 14 Nullen)! An diesen „Schnittstellen“ findet der elektrische, aber auch der Hormon- und Neurotransmitteraustausch statt. Diese komplexe Vernetzung wird außerhalb des Gehirns als vegetatives Nervensystem bezeichnet.
Das limbische System nimmt eine zentrale Rolle im Gehirn ein, denn JEDER Teil des Gehirns ist durch einige Nervenbahnen direkt mit ihm verbunden. Der in seinem Zentrum sitzende Mandelkern, die Amygdala, schlägt bei Bedarf Alarm und aktiviert damit das Stammhirn und die 3 Überlebensstrategien FFF (Englisch: Fight, Flight or Freeze). Unsere Großhirnrinde wäre viel zu langsam, um eventuell bedrohliche Situationen schnell genug einschätzen zu können. Daher ist es Aufgabe des limbischen Systems, mit dem Körper zu kommunizieren, die unterschiedlichsten von innen und außen kommenden Reize in Bruchteilen von Sekunden zu bewerten und entsprechende Maßnahmen einzuleiten.

Emotionen sind keine Gefühle

Der Neurowissenschaftler Antonio Damasio unterscheidet zwischen Emotionen und Gefühlen. Als Emotionen bezeichnet er das, was das limbische System unmittelbar und ungefiltert erfährt. Erst durch die anschließende Analyse und Bewertung der Großhirnrinde entsteht die Vielfalt unserer Gefühle. Obwohl es uns anders vorkommen mag, ist es immer und ausschließlich das limbische System, das die allererste Entscheidung trifft, ob etwas für uns gut, schlecht oder sogar lebensbedrohlich ist!

Impulsgeber „Bauch-Hirn“

Mit Informationen wird das limbische System vom Nervensystem versorgt, das wie eine Art verlängertes Gehirn jede einzelne Körperzelle mit seinen Nervenleitungen durchdringt und alle Informationen aufnimmt. Ein Knotenpunkt des vegetativen Nervensystems ist der Solarplexus, die Region in der Mitte unseres Bauches. Hier ist sozusagen eine der Hauptschaltzentralen, in der diese vielen Informationen aus den Körperzellen zusammenfließen und von dort aus an das limbische System im Gehirn weitergeleitet werden. Deshalb spricht man auch vom Bauch-Hirn, das übrigens viel mehr Signale an das „Kopf-Hirn“ sendet als umgekehrt. Das Gehirn wiederum sendet die Antworten an das Nervensystem zurück. Der Körper ist also der Bote zwischen dem limbischen System und der Großhirnrinde und das Nervensystem das Kommunikationsmittel.

Gefühle – gescannt und abgelegt

All unsere Erlebnisse, Eindrücke und Empfindungen, also sämtliche Sig-nale des Nervensystems, werden zunächst vom limbischen System, danach auch von unserer Großhirnrinde, in verschiedene thematisch geordnete „Schubladen“ einsortiert. Die Einsortierung erfolgt nach Kriterien wie z.B. erinnernswert, angenehm, lecker, zu Hause, in der Schule, Liebeskummer etc. Eine besondere Schubladen-Kategorie ist für Erlebnisse reserviert, die unser Gehirn als bedrohlich oder überlebensgefährdend einstuft. Sie könnte die Aufschrift „Unbedingt vermeiden!“, „Gefährlich!“ oder „Überleben!“ tragen.
Wissenschaftliche Forschungen haben ergeben, dass die Daten in diesen Schubladen in Form von Gefühlen abgespeichert werden. Diese Schubladen befinden sich aber nicht nur im Gehirn, sondern auch in allen Körperzellen, welche wie bereits erwähnt in engstem Kontakt mit dem vegetativen Nervensystem stehen. Dem Volksmund ist dieses Phänomen bekannt. Redewendungen wie „Das ist mir auf den Magen geschlagen“, „Da läuft mir vor Wut die Galle über“, „Das geht mir an die Nieren“ oder „Mir rutscht vor Angst das Herz in die Hose“ haben wir alle schon gehört. So verwundert es nicht, dass insbesondere lang anhaltender Stress oder auch Traumatisierungen zu Rückenschmerzen, Reizdarm oder gar Herzinfarkt führen können.

Virenscan im Hintergrund

Um unser Überleben zu gewährleisten, findet im limbischen System ein permanenter Abgleich des aktuellen Erlebens mit den Daten aus unseren Schubladen, insbesondere der Gefährlich-Schubladen statt, quasi wie ein permanenter Virenscan im Hintergrund. Welche Gefühle aus welcher Situation gespeichert werden und wann „Virenalarm“ ausgelöst wird, wird von vielen, vielen Faktoren bestimmt, die zum Teil bereits im Mutterleib auf uns eingewirkt haben. Hinzu kommen genetische Veranlagungen, Einflüsse aus dem Umfeld und insbesondere Traumata.

Instinkt gewinnt!

Da das Überleben für unser Gehirn oberste Priorität hat, ist es stets darum bemüht, bedrohliche Situationen zu vermeiden. Des Weiteren will es uns vor solchen bewahren, die bereits erlebten Situationen ähneln, in denen wir Leid, Schmerz, Angst o.ä. empfanden. Wenn wir in unserem Alltag nun etwas erleben, das eine Ähnlichkeit mit bereits durchgemachten Ereignissen hat, öffnet sich plötzlich eine der Gefährlich-Schubladen und alle darin enthaltenen Gefühle tauchen wieder auf. Dieser Vorgang läuft völlig unbewusst ab und lässt sich demzufolge weder verhindern noch beeinflussen. Was unser Gehirn in der Gefährlich-Schublade abspeichert, ist rational meist nicht nachvollziehbar, löst bei geöffneter Schublade aber dennoch unbewusste seelische und körperliche Reaktionen in uns aus.
Die Inhalte unserer Gefährlich-Schubladen mögen unterschiedlich sein, doch der Mechanismus, der greift, wenn sie sich öffnen, ist stets derselbe. Sind sie erst geöffnet, entzieht sich das weitere Geschehen vollkommen unserer Kontrolle.

Der kleine und der große Peter

Ein Beispiel mag dies veranschaulichen. Der kleine Peter ist sehr schüchtern. Immer, wenn er auf Wunsch seiner Mutter im Kreis der Verwandtschaft auf dem Klavier vorspielen muss, löst das in ihm ein Wechselbad der Gefühle aus. Einerseits möchte er die Liebe der Mutter nicht verlieren, andererseits hat er Angst zu versagen und schämt sich, auf dem Präsentierteller zu sitzen. Gleichzeitig könnte es sein, dass er Wut darüber empfindet, dass er sich nicht wehren kann, weshalb er sich hilflos und ohnmächtig fühlt. Alles in allem bereitet diese Situation dem kleinen Peter einen solchen Stress, dass sämtliche empfundenen Gefühle in der Gefährlich-Schublade abgespeichert werden.

Achtung Virenalarm!

Nun ist Peter inzwischen zu einem selbstbewussten Mann herangewachsen. Als sein Chef ihn bittet, auf einer Firmenveranstaltung einen Vortrag zu halten, sträubt sich plötzlich alles in ihm – denn Peters Virenscanner stuft den Wunsch seines Chefs als so ähnlich ein wie den damaligen Wunsch seiner Mutter, Klavier zu spielen, wodurch sich seine Gefährlich-Schublade öffnet.
Bereits während des Gesprächs mit seinem Chef überkommen Peter Magendruck und eine nicht einzuordnende Nervosität. Auch seine Stimme klingt plötzlich brüchig. Je näher der Termin rückt, desto aufgeregter wird er und wundert sich, warum er diese Gefühle nicht kontrollieren kann. Schweißausbrüche, Zittern, Übelkeit und allgemeines Unwohlsein machen es Peter schließlich unmöglich, den Vortrag zu halten.
Rational betrachtet gibt es keinen Grund für Peters Reaktion, denn fachlich ist er kompetent und hätte den Vortrag mit Leichtigkeit halten können. Doch durch die Öffnung der Gefährlich-Schublade wird er von den plötzlich freigesetzten Gefühlen überrollt. Augenblicklich übernimmt das Stammhirn das Kommando über Peters Organismus und schaltet quasi auf Autopilot, ohne dass er die geringste Möglichkeit hat, sich dagegen zu wehren oder auch nur regulierend einzugreifen.
Die Intensität dieser Reaktion könnte darauf hindeuten, dass Peters kindliches Gehirn das Erlebte nicht nur als unangenehm, sondern sogar als traumatisch eingestuft hat. Rationale Überlegungen spielen für die Bewertung einer Situation überhaupt keine Rolle, ausschlaggebend ist allein das subjektive Empfinden!

Wann spricht man von einem Trauma?

Vereinfacht ausgedrückt stellt ein Trauma ein Ereignis im Leben eines Menschen dar, welches das Überleben unmittelbar bedroht. Hierbei ist es völlig unerheblich, ob eine reale Bedrohung vorliegt oder etwas nur als solche empfunden wird. Vor allem Kinder können aus rationaler Sicht vermeintlich harmlose Situationen als traumatisch erleben. Da sie auf die Liebe und Fürsorge ihrer Eltern bzw. Bezugspersonen existenziell angewiesen sind, kann Liebesentzug oder allein gelassen zu werden für sie Lebensgefahr bedeuten! Deshalb können Traumata nicht nur durch das Erleben von Unfällen, Gewalt, körperlichen Verletzungen, Überfällen etc. hervorgerufen werden, sondern auch durch seelische Misshandlungen wie Demütigungen, Vernachlässigung, oder Beschimpfungen. Auch frühe medizinische Eingriffe, z.B. im Mutterleib oder als Baby, können Erinnerungsspuren in unseren Gefährlich-Schubladen hinterlassen. Je früher eine Traumatisierung erfolgt und je unsicherer das Verhältnis zu den primären Bezugspersonen ist, umso gravierender sind die Folgen für das Selbst(wert)gefühl.
Wenn Eltern ihre Kinder durch emotionale Kälte und Zurückweisung traumatisieren, liegt das in aller Regel daran, dass sie in ihrer Kindheit selbst traumatisiert sind. Sicher gebundene Menschen, die früh positive Reaktionen auf sich selbst erfahren haben, sind in ihrem Inneren nicht so leicht zu erschüttern.

Wenn nichts mehr hilft, hilft Abspaltung

In Extremfällen, in denen eine Situation als absolut unerträglich empfunden wird, führt das limbische System eine Abspaltung (Dissoziation) herbei, um unser Überleben zu sichern. Ist ein Kind beispielsweise permanent häuslicher Gewalt oder sexuellen Übergriffen ausgesetzt, kann es dazu kommen. Es ist innerlich völlig zerrissen, denn es liebt seine Eltern und braucht sie. Um es aushalten zu können, dass ausgerechnet von ihnen eine ständige Bedrohung ausgeht, werden die schmerzhaften Erfahrungen abgespalten. Wie das Herausfliegen einer Sicherung elektrische Geräte vor Beschädigung schützt, so schützt eine Dissoziation vor dem völligen Zusammenbruch. Obwohl wir uns ab sofort nicht mehr an die Geschehnisse erinnern können, sind sie in unserem Inneren wie in einer „Ist-nie-passiert-Schublade“ gespeichert.

Dauerstress

Volle oder gar überfüllte Schubladen können einen Zustand übertriebener Wachsamkeit (Hypervigilanz) oder eine verzerrte Wahrnehmung in Bezug auf bestimmte Signale aus der Umwelt hervorrufen, z.B. auf Geräusche, Düfte, Klänge, Gesten oder Berührungen von Menschen. Vielleicht kennen auch Sie jemanden, der ständig auf der Hut ist, hinter jedem Busch Gefahr wittert, sehr schreckhaft oder in permanenter Verteidigungsbereitschaft ist.
Traumatisierten Menschen fällt es häufig schwer zu unterscheiden, wann sie sicher sind oder tatsächlich eine Bedrohung vorliegt. Nicht wenige flüchten sich in Arbeit, erfüllen überkorrekt ihr Soll im Alltag und stellen sich nach außen hin besonders gut dar. Der heute so häufig diagnostizierte Burn-Out ist in vielen Fällen ursächlich traumatisch bedingt. Ebenso haben viele Depressionen traumatische Ursachen. Betroffene leben oft über Jahre hinweg wie in einer Dauererstarrung, in der kein Zugang zur Gefühlswelt mehr möglich ist und man in der Antriebslosigkeit verharrt.

Traumatherapie – Schritt für Schritt

Eine Traumatherapie kann nicht zum Erfolg führen, wenn sich der Patient im Erstarrungs-, Flucht- oder Kampfmodus befindet. In den vergangenen Jahren wurden daher Therapieverfahren entwickelt, die den Mechanismen des Gehirns, des Nervensystems und der Speicherung aller Erinnerungen in den Körperzellen Rechnung zollen und vielversprechende Erfolge in der Traumabewältigung aufweisen. Hierzu zählen u.a. EMDR®, Hypnose, Somatic Experience®, Brainspotting®, PESSO Therapie und die Hutter-Methode®. Literatur hierüber, sogar im Selbsthilfe-Bereich, ist im Handel ebenso erhältlich wie Musik, die das Gehirn beidseitig stimuliert und somit die Traumaverarbeitung unterstützt (z.B. von dem Begründer von Brainspotting®, David Grand).
Als hilfreich haben sich ergänzend Yoga, Tanz, Musik, Schreiben oder Malen und Gestalten erwiesen. Bewährt hat sich auch der Aufbau sozialer Kontakte zu Tieren, insbesondere zu Pferden, Hunden, Lamas oder Delfinen. Das Erlernen einer Selbstverteidigungs- oder Kampfsportart stellt eine weitere Möglichkeit dar, aus dem Gefühl der Hilflosigkeit herauszutreten und zu einer natürlichen Körperwahrnehmung zurückzufinden.
Ein verantwortungsbewusster Traumatherapeut weiß um diese Möglichkeiten. Und er weiß, wie wichtig gerade für traumatisierte Menschen ein sicheres Umfeld ist, in dem sie sich öffnen und fallen lassen können im festen Vertrauen darauf, dass Sie und all ihre Gefühle liebevoll ernst- und wahrgenommen, aber nicht bewertet werden.
Behutsam, respektvoll und achtsam hilft er ihnen, eine innere Landkarte über die Welt und sich selbst zu erstellen, ein neues, eigenes, integres Leben aufzubauen, Selbstfürsorge und Selbstachtung zu erlernen und der eigenen Wahrnehmung wieder zu vertrauen. Mit jedem Schritt in diese Richtung wird sich das limbische System mehr und mehr entspannen und immer seltener die Ausschüttung von Stresshormonen veranlassen. Und je entspannter Sie dadurch werden, desto leichter werden Ihnen die weiteren Schritte fallen – hin zu einem selbstbestimmten, glücklichen und erfüllten Leben.

©Ulrike Ahnert, 02/2016
www.ulrike-ahnert.de


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