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Die Quecke

verkanntes Heilkraut
Die Quecke ist ein Süßholzgewächs, das durch ihr weit verzweigtes Wurzelwerk so manchen Gärtner verzweifeln lässt. Sie wächst auf Äckern, im Garten, an Wegesrändern sowie auf Schuttplätzen und wird ca. 1 ½ m hoch. Neben ihrem aufrechten Stengel und schmalen, grünen oder bläulichgrünen Blättern entwickelt sie eine Ähre, die dem Weizen ähnlich sieht. Verwendet wird in der Heilkunde der Wurzelstock (Rhizom), der im Frühjahr, bevor sich aus ihm frische Halme entwickeln, geerntet wird.
Die Quecke wirkt harntreibend, blutreinigend und entzündungshemmend. Anwendungsgebiete sind entzündliche Erkrankungen der ableitenden Harnwege sowie Blasen- und Nierensteinleiden. Ebenso wirkt sie bei Reizblase und Prostatitis. Selbst bei einer Prostatavergrößerung kann die Quecke angewendet werden. Aufgrund ihres Schleimstoffgehalts wirkt sie reizlindernd bei Katarrhen der Atemwege. Ihr Anteil an Kieselsäure begünstigt die Heilwirkung bei Akne und Hautunreinheiten. Sie gilt als Blutreinigungsmittel und wird bei Rheuma, Gicht sowie zur belebenden Frühjahrskur eingesetzt. Bei Ödemen und eingeschränkter Herz- und Nierentätigkeit sollte die Quecke nicht angewendet werden. Anwendung findet die Queckenwurzel als Tee, Tinktur, Frischpflanzenpresssaft und als Fertigarzneimittel.

Stephanie Rosen-Strauch
www.tierheilpraxis-heinsberg.de


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