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Editorial Ausgabe 3/2010 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur Juniausgabe der BALANCE, in der Sie zahlreiche interessante Artikel erwarten,  begrüße ich Sie herzlich.

Liebe deinen Nächsten wie dich selbst, heißt es in der Bibel, und es gibt wohl kein „Gebot“, das so gründlich  missverstanden wurde wie dieses. Denn „wie dich selbst“ bedeutet nicht „mehr als dich selbst“. Doch in den Beziehungen der meisten Menschen wird der „Nächste“, der Partner also, in den Vordergrund gestellt.

Vermutlich ist das so, weil wir gelernt haben, dass Nächstenliebe eine Tugend ist. Was uns aber nicht gesagt wurde, ist, dass wir zur Nächstenliebe nur dann fähig sind, wenn wir uns selbst lieben. Stattdessen halten noch heute viele Menschen Selbstliebe für Egoismus. Dabei ist das genaue Gegenteil der Fall. Denn Egoismus entsteht erst durch fehlende Selbstliebe!

Wer sich selbst nicht lieben kann, dem fehlt etwas ganz Essentielles. Und im Bemühen, dieses innere Loch zu füllen durch Bestätigung, Anerkennung und Liebe von anderen, ist er förmlich dazu gezwungen, sich um sich selbst zu drehen – und sich dadurch egoistisch zu verhalten.

Wenn wir uns selbst lieben können, machen wir uns das größte Geschenk, das es überhaupt nur gibt. Unser Leben wird leicht, denn wir brauchen nicht mehr im Außen nach dem zu suchen, was uns so sehr fehlt. Wir brauchen keine Angst mehr zu haben, zu kurz zu kommen, brauchen nicht mehr aufzurechnen, was wir gegeben und was dafür bekommen haben. Wir werden innerlich reich und es wird völlig natürlich, unsere ‚Nächsten“ an diesem Überfluss teilhaben zu lassen.  Ich bin fest davon überzeugt, dass dies die ursprüngliche Bedeutung des Wortes Nächstenliebe ist.

In dem Artikel „Nimm dich wichtig“ geht es um dieses so wichtige Thema Selbstliebe. In ihm beschreibt Robert Betz Ursachen und Auswirkungen mangelnder Selbstliebe und zeigt vor allem Wege auf, wie wir wieder zu ihr – und damit zu uns selbst – finden können.

Einer von ihnen ist Verzeihen, mit dem sich auch der Beitrag „Einfach mehr Lebensfreude“ befasst. Erfahren Sie hier, wie wichtig es zudem ist, loszulassen.

Zu unserer Lebensfreude trägt nicht nur ein gutes Verhältnis zu uns selbst und unseren Mitmenschen bei, sondern auch das zu unseren Tieren. Nicht ohne Grund gibt es hierzulande in jedem dritten Haushalt Haustiere. So auch in unserem, weshalb ich mich sehr darüber freue, dass sich die Tierheilpraktikerin Tina Hillebrand dazu bereit erklärt hat, Artikel über unsere (zumeist) vierbeinigen Lebensgefährten zu verfassen. Die neue Rubrik beginnt in dieser Ausgabe mit dem spannenden Beitrag „Homöopathie für Tiere“.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und noch mehr Freude an und mit sich selbst!

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

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