Balance1
Balance2

Editorial Ausgabe 5/2011 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur Oktober-Ausgabe begrüße ich Sie ganz herzlich und bedanke mich ebenso herzlich für Ihre zahlreichen Anrufe und Zuschriften, in denen Sie Ihren Gefallen am neuen ‚Outfit‘ und der größeren Verbreitung der BALANCE zum Ausdruck gebracht haben. Ich freue mich auch sehr darüber, dass wir durch rund 500 zusätzliche Verteilerstellen überwiegend im Ruhrgebiet nun noch mehr Menschen erreichen können.

Vor einiger Zeit wurde mir unterstellt, ich hätte gelogen und mich unkorrekt verhalten. Ich war entsetzt, denn ich hielt mich eher für überkorrekt und werde schon beim bloßen Gedanken an eine Lüge rot. Zunächst wollte ich die Sache sofort richtigstellen, denn sie hatte sich in Windeseile herumgesprochen und ich fühlte mich ganz und gar nicht wohl bei dem Gedanken, dass andere nun ohne mein Dazutun schlecht von mir dachten…

Ohne mein Dazutun? Stimmte das wirklich? Ich hielt inne und fragte mich, was die Situation mit mir zu tun hatte. Es war eher ein Fühlen denn ein Fragen, und wie so oft fand ich im willkommen Heißen und Annehmen der Gefühle, die sich zeigen wollen, die Antwort: Korrekt zu sein, ist das Eine, doch überkorrekt sein zu wollen, bedeutet, alles abzulehnen, was auch nur ansatzweise unkorrekt ist. Nun sind wir Menschen immer alles, also korrekt und unkorrekt, ordentlich und unordentlich, freundlich und unfreundlich usw. Ich hatte aber den Teil in mir abgelehnt, der nicht meinem ‚Weltbild‘ entsprach und brauchte die Verleumdung daher förmlich, um das erkennen zu können.

Was uns im Außen begegnet – ganz gleich, was es ist – ist kein Zufall und hat immer mit uns zu tun. So wie ich die Unterstellung selbst ‚erschaffen‘ hatte, so ist auch die derzeitige Wirtschaftslage ein ‚Produkt‘ von uns allen, wie Robert Betz in seinem Artikel ‚Wenn die Wirtschaft kriselt, kann der Mensch wachsen‘ beschreibt. Gerade in schwierigen Situationen liegt oft das größte Geschenk verborgen, denn durch sie können wir erkennen, worum es tatsächlich geht – um (etwas in) uns selbst!

Auch das Horoskop ist ein gutes Hilfsmittel, um zu erkennen, wo man gerade steht. Es ist kein Orakel, anhand dessen wir einen Blick in die Zukunft werfen können, sondern zeigt uns vielmehr ‚Strömungen‘ auf, die uns beeinflussen und mögliche Wege, die wir beschreiten können.

Um Ihnen ein besseres Verständnis davon zu vermitteln, wie ein Horoskop ‚funktioniert‘ und damit Sie aus unserer neuen Rubrik künftig besseren Nutzen ziehen können, widmen wir ihm in dieser Ausgabe unser Titelthema. Es warten aber noch viele weitere spannende Beiträge auf Sie, die Ihnen sicherlich genauso gut gefallen wie mir. – Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre.

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

klick hoch

Kontakt

Medientipps
Leserbriefe
Impressum

aktuelles Heft

Heft
Heft 4/2016
Seit 1997 zeigen
wir neue Wege auf.

Haftungsausschluss

Datenschutzerklärung

Copyright BALANCE ® online, 2001 - 2016

Balance-unten