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Editorial Ausgabe 6/2011 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

während ich diese Zeilen schreibe, sitze ich bei herrlichem Sonnenschein auf der Terrasse und kann es kaum glauben, dass es die Novembersonne ist, die diese Temperaturen von rund 20° erzeugt und ich gerade die Winter-Ausgabe der BALANCE fertig stelle.

Das Wetter ist schon seit Wochen stabil – ganz im Gegensatz zu ‚der Welt da draußen‘. Gewalt, Korruption und die Euro-Krise beherrschen die Medien und ein Ende ist nicht in Sicht. Wie auch? Denn es scheint weniger um wirkliche, tragfähige Lösungen zu gehen, als darum, die Verantwortung hin- und her zu schieben und nach Schuldigen zu suchen, denen man den Schwarzen Peter zuschieben kann.

Auf den ersten Blick ist der Zusammenhang vielleicht nicht sichtbar, doch auf den zweiten wird deutlich, dass auch die aktuellen Geschehnisse ‚da draußen‘ nur ein Spiegel dessen sind, wie es in uns selbst aussieht.

Wie verhalten wir uns denn z.B. in einer Beziehungskrise? Gehen wir in uns und suchen ‚dort‘ nach Lösungen oder verlangen wir nicht stattdessen vom Partner, etwas oder gar sich selbst zu ändern? Wie gehen wir damit um, wenn uns jemand verletzt? Lassen wir das Gefühl zu oder wollen wir es nicht so schnell wie möglich wieder loszuwerden, indem wir versuchen, den anderen auch zu verletzten? Was ist bei Misserfolg? Übernehmen wir die Verantwortung dafür oder suchen wir einen Sündenbock?

Die ‚da oben‘ verhalten sich nicht anders als wir selbst es tun und in unserem Inneren toben die gleichen Kriege wie in der Welt ‚da draußen‘. Wenn wir also eine andere Welt ‚da draußen‘ sehen möchten, dann müssen wir es wie Gandhi halten, der einst sagte: „Sei die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.“

Kürzlich erzählte mir ein junger Mann, wie dankbar er sei, gesund zu sein. Was für eine Äußerung für einen 20-Jährigen! In meinen Augen war er schon immer etwas Besonderes. So meinte er z.B. mit erst 16 zur Eifersucht seiner Freundin: ‚Es ist doch ihre Eifersucht‘.

Er selbst findet sich überhaupt nicht ‚besonders‘ und schon gar nicht spirituell. Doch für mich ist er einer der spirituellsten Menschen, die ich kenne: Er lebt im Jetzt und verliert sich nicht in Klagen über gestern oder Sorgen über morgen. Er verurteilt weder sich noch andere und übernimmt die Verantwortung für sein Leben. Er sucht keine Schuldigen, sondern respektiert andere und ihren Weg, ganz gleich, ob sie Kettenraucher, Vegetarier oder eifersüchtig sind.

Für mich ist genau das gelebte Spiritualität und wie viele Irrtümer mit diesem Begriff verbunden sind, beschreibt Robert Betz in seinem Artikel auf Seite 28. Selbstverständlich warten noch viele andere interessante Beiträge auf Sie. Lernen Sie das Thema Psycho-Physiognomik kennen, lesen Sie von der Kraft der Zahlen u.v.a.m.

Ich wünsche Ihnen eine angenehme Lektüre.

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

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