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Editorial Ausgabe 4/2012 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit der diesjährigen August-Ausgabe feiern wir wieder ein Jubiläum: Den ersten Geburtstag des neuen Heftformats, der Auflagenerhöhung und der Ausweitung des Vertriebsgebietes.

Obwohl ich das BALANCE-Magazin nun schon seit fast 15 Jahren gestalte, empfinde ich noch immer so etwas wie Ehrfurcht beim Gedanken daran, dass das, was – zunächst nur für mich sichtbar – nach und nach auf dem Monitor entsteht, später viele tausend Menschen in den Händen halten werden. Und wirklich vorstellen kann ich es mir noch immer nicht.

Es gibt so vieles, was jenseits unserer Vorstellungskraft liegt, denn sie ist ja lediglich das Ergebnis von Erlerntem und Bekannten. Der Spruch „Der Mensch ist ein Gewohnheitstier“ ist deshalb weit mehr als nur ein Gemeinplatz. Denn Gewohnheit und Bekanntes vermitteln uns ein Gefühl von Sicherheit. Eine vermeintliche zwar nur, doch selbst die verteidigen wir.

Freiwillig kommen wir daher eher selten auf die Idee, gewohnte Pfade zu verlassen. Meist braucht es dazu eines Anstoßes von außen – und je stärker die Gewohnheit, desto stärker muss in der Regel auch der Anstoß sein, damit wir etwas oder auch uns selbst ändern (können).

Vermutlich würde ich noch heute denken, dass jodiertes Salz gut für die Schilddrüse sei, Homöopathie für esoterischen Humbug halten und Heilpraktiker mit Scharlatanen in einen Topf werfen ... wenn meine damals erst zweijährige Tochter nicht an Neurodermitis erkrankt wäre.

Obwohl ich seinerzeit nichts anderes als die Schulmedizin kannte, sträubte sich alles in mir, die Cortisonsalbe zu verwenden, die sofort verordnet wurde, ohne eine andere Möglichkeit auch nur in Erwägung gezogen zu haben.

Auf der Suche nach sanfteren Behandlungsmethoden musste ich mich nun zwangsläufig für Möglichkeiten öffnen, die bis dahin jenseits meines Horizonts gelegen hatten. Zunächst fand ich einen homöopathisch arbeitenden Arzt, der die Neurodermitis meiner Tochter innerhalb von nur drei Monaten heilte. Durch ihn lernte ich eine Astrologin kennen, durch diesen Kontakt einen Heilpraktiker usw.

Ausgerechnet das also, was ich einige Monate zuvor noch für ausgemachten Unsinn gehalten hatte, eröffnete mir nun ganz neue Möglichkeiten.

Mit jedem neuen Kontakt schien meine Welt größer zu werden und es kam mir so vor, als hätte ich vorher noch nicht einmal ‚über den Tellerrand hinaus geschaut‘. Bis heute habe ich das Gefühl, dass mit jeder BALANCE-Ausgabe, die ich gestalte, und durch die daraus resultierenden vielen neuen Informationen und Kontakte, meine Welt immer bunter, facettenreicher und schöner wird.

Ich wünsche mir von Herzen, dass unser Magazin dazu beiträgt, auch in Ihr Leben mehr Farbe, Freude und Leichtigkeit zu bringen.

Herzlichst
Ihre

Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

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