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Editorial Ausgabe 6/2014 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

herzlich willkommen zur Dezember-Ausgabe Ihrer BALANCE. Es ist die erste seit gut fünf Jahren, der keine Februar-Ausgabe folgen wird, sondern eine März-Ausgabe.
Eine Fehldiagnose, der zufolge ich schwer herzkrank sein sollte, ließ mich mein weiteres Leben und damit auch das des BALANCE-Magazins überdenken. – Mehr als 10 Jahre lang kam es erfolgreich im Dreimonats-Turnus heraus und im Nachhinein betrachtet, wäre es zu keinem Zeitpunkt nötig gewesen, die Erscheinungsweise zu ändern. Doch seinerzeit sprach ich mit dem Herausgeber einer großen Fachzeitschrift, von dem ich mir einreden ließ, dass ich in meine Arbeitsweise mehr rationales, unternehmerisches Denken und dafür weniger Emotionalität einfließen lassen müsse. In Editorials über persönliche Erfahrungen zu schreiben, sei ein Unding!
Ich folgte seinem Rat, änderte den Erscheinungsturnus, schrieb zwei oder drei neutrale Editorials und versuchte unternehmerisches Denken zu entwickeln – mit wenig Erfolg und mit noch weniger Spaß an der Arbeit.
Ich hatte den Verstand über meine Intuition und damit über die Stimme meines Herzens gestellt. Im Bemühen, Ratschläge umzusetzen, die überhaupt nicht zu mir passten, war ich mir selbst untreu geworden.
Um den Weg unseres Herzens zu gehen, brauchen wir weder strategisch denken noch kühl kalkulieren zu können. Denn unser Herz weiß weit besser als unser Verstand, was gut für uns ist und uns glücklich macht. Doch auf unser Herz zu hören, hat kaum jemand von uns gelernt. Stattdessen wurde uns beigebracht, auf den Verstand zu bauen. Dabei ist der nichts weiter als ein Computer, der nur das „ausspucken“ kann, womit er einst „gefüttert“ wurde. Hatte er in der Vergangenheit z.B. eine Situation X mit Gefahr verknüpft, so lässt er uns in einer scheinbar ähnlichen Situation auch dann Angst empfinden, wenn dazu gar kein Anlass besteht.
Angst ist die Geißel des Verstandes, mit der er uns am besten in den Griff bekommt. Angst lässt uns an Konzepten festhalten, auch wenn sie schon längst ausgedient haben und uns nicht mehr gut tun. Angst hindert uns daran, neue Wege zu beschreiten. Angst ist das Instrument des Egos, das sich zwischen uns und unser Herz zu stellen versucht.
Dabei ist es gar nicht schwer, wieder auf unsere innere Stimme und damit auf die unseres Herzens hören zu lernen. Hierzu gibt es die unterschiedlichsten Wege, von denen wir Ihnen einige in dieser BALANCE-Ausgabe vorstellen möchten. Durch Gesang, Meditation, bewusste Bewegung und auch durch das achtsame Zusammensein mit unserem Hund können wir uns selbst, unserem Herzen und unserer Natur wieder näher kommen.
Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein glückliches Neues Jahr.


Herzlichst
Ihre Anke Schmitz

Anke Schmitz

 

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Heft 4/2016
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