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Editorial Ausgabe 3/2015 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur Herbst-Ausgabe Ihrer BALANCE heiße ich Sie als frisch gebackene Oma willkommen. Am 18.7. erblickte mein Enkel Miko Felix das Licht der Welt und das unten abgebildete Foto zeigt uns beide, als er nur wenige Stunden alt und noch ganz „zerknautscht“ war.
In der letzten Ausgabe haben wir eine Rezension des Buches „FlowBirthing“ abgedruckt und in dieser veröffentlichen wir ein spannendes Interview mit der Autorin, Kristina Rumpel, das Sie ab Seite 30 lesen können. In ihm geht es nicht nur um das Wunder der Geburt, sondern auch um die Wiederentdeckung der Weiblichkeit und der ungeheuren Kraft, die ihr innewohnt.
Zeitgeschichtlich betrachtet ist es gar nicht lange her, dass die Rechte der Frauen äußerst begrenzt waren und im letzten Schweizer Kanton sträubte man sich sogar bis 1990 erfolgreich dagegen, das Stimmrecht für Frauen einzuführen.
So gesehen hat sich in sehr kurzer Zeit sehr viel verändert, von tatsächlicher Emanzipation kann aber noch keine Rede sein. Wikipedia definiert diesen Begriff übrigens als „Entlassung aus der väterlichen Gewalt“ oder auch als die „Freilassung eines Sklaven“. Der Sklaverei sind die Frauen hierzulande sicherlich „entronnen“. Stattdessen haben sie die Chefetagen und die Politik erobert, wo sie heute „ihren Mann stehen“ – oft um den Preis ihrer Weiblichkeit.
In den Köpfen vieler Menschen halten sich bis heute hartnäckig überalterte Wertvorstellungen, wie etwa die, dass Weiblichkeit mit Schwäche einhergeht. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall! Beide Geschlechter tragen weibliche und männliche Anteile in sich und die Verleugnung der weiblichen führt unweigerlich zur inneren Dysbalance.
Es ist Menschen wie Kristina Rumpel zu verdanken, dass das alte Rollenverständnis immer mehr „kippt“ und mein kleiner Enkelsohn seinen Weg ins Leben in einem Nest aus Liebe und Geborgenheit beginnen darf. Denn heute gibt es die Elternzeit, die sich meine Tochter und ihr Mann teilen.
Menschen wie Dagmar Brauschweig-Pauli ist es zu verdanken, dass Miko eines Tages vielleicht bedenkenlos einkaufen gehen kann, ohne Gefahr zu laufen, sogar durch Lebensmittel aus dem Bioladen ungewollt Jod zu sich zu nehmen. Noch stellt sich die Situation allerdings ganz anders dar, wie die Autorin in ihrem Beitrag „Depressionen durch Jod?“ ab Seite 6 aufzeigt. Zwar leiden Menschen in dramatisch zunehmendem Maße unter Burn-Out und Depressionen, doch offensichtlich hat bisher kaum jemand einen Zusammenhang zwischen Erkrankung und Ernährung hergestellt.
Abschließend möchte ich Ihnen allen danken, denn durch Sie hat mein Enkel eine Oma, die nichts mehr mit der Frau gemein hat, die sie war, bevor sie mit der Arbeit an diesem Magazin begann. Ich wünsche mir von Herzen, dass es Ihnen genauso viel gibt wie mir.

Herzlichst
Ihre Anke Schmitz

 

Anke Schmitz

 

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