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Editorial Ausgabe 4/2016 

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

zur Winter-Ausgabe Ihrer BALANCE begrüße ich Sie ganz herzlich! In mehreren Beiträgen widmet sie sich dem, was vermutlich wir alle gerade in unterschiedlichen Abstufungen bzw. Facetten hautnah erleben: Veränderung, Umbruch, Chaos – um uns und in uns.
Neulich sah ich eine Reportage über Altersarmut, in der u.a. von einem Mann die Rede war, der sein Leben lang gearbeitet hatte und dessen Rente dennoch so gering ist, dass er zu den „Tafeln“ gehen muss, um überhaupt satt zu werden.
Man kann nun hergehen und sich aufregen – vor allem über die Politiker, deren Versprechungen um so vollmundiger sind, je näher eine Wahl rückt. Doch was passiert mit uns, wenn wir kritiklos mit dem Mainstream schwimmen und uns den Horrorszenarien, mit denen uns die Medien überschwemmen, aussetzen? Bemerken wir überhaupt, dass wir solcherart manipuliert werden? Indem wir zulassen, dass unsere Ängste geschürt werden, lassen wir uns in die Opferrolle drängen, werden unmündig und beeinflussbar. Welche Mechanismen hier im Detail greifen und wie wir uns ihnen entziehen können, beschreibt der Artikel „Das betrogene Ich“, den Sie ab Seite 28 lesen können, anschaulich.
Von alldem hat alte Mann aus der Reportage vermutlich noch nie gehört und das ist auch gar nicht nötig, denn er hat eine Lebenseinstellung, die bewundernswert ist: Er jammert nicht, klagt niemanden an und lässt sich nicht in den Sog negativer Gedanken hineinziehen. Er ist einfach dankbar.
Dankbar dafür, dass er gesund ist und dass es die „Tafeln“ gibt. In der Sendung präsentierte er dem Kamerateam strahlend eine große Tüte voller Lebensmittel, die er gerade erhalten hatte.
Es ist die innere Haltung und Denkweise des alten Mannes, die ihn sein Leben als lebenswert empfinden lässt. Vielen anderen Menschen geht es objektiv betrachtet erheblich besser als ihm, doch indem sie den Fokus auf das richten, was ihnen vermeintlich fehlt, anstatt auf das, was sie haben und worüber sie sich freuen können, machen sie sich ärmer, als es der alte Mann je sein könnte.
Sein Reichtum ist von äußeren Umständen unabhängig, denn er ist innerlich reich. Wovor sollte er Angst haben, wenn ihn ein solch stabiles Fundament trägt? Diese Stabilität können wir nicht im Außen finden, sondern allein in uns selbst. Denn das Leben ist Veränderung, wir wissen nicht, wohin es uns führt, wir können es nicht festhalten und wir können es nicht kalkulierbar machen. Aber wir können unsere Einstellung ändern! Wie uns dies gelingt, zeigt der Beitrag „Das Vorübergehende lieben“ auf, der auf Seite 6 beginnt. Wer Halt in sich selbst gefunden hat, hat keine Angst vor Veränderung, sondern kann sich freudig einlassen auf das spannende Abenteuer, das Leben heißt. Das wünsche ich uns allen!

Herzlichst
Ihre Anke Schmitz

 

Anke Schmitz

 

http://www.klinik-imleben.de

http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/01/13/chemotherapie-milliarden-geschaeft-fuer-die-pharmaindustrie/


http://dr-kohl.berlin/integrative-medizin-westliche-und-oestliche-heilkunde-in-einer-praxis/biologische-tumortherapie/

http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/15630849

 

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